acf domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w01aab3b/gartenfrosch.angularity.de/wp-includes/functions.php on line 6131Wer auf einer Wiese oder einem bisher ungenutzten Stück Land “Unkraut” loswerden möchte, kann:
oder

Auf welche Methode Sie zurückgreifen sollten, hängt nicht nur von Ihren Voraussetzungen ab, sondern auch von denen des Bodens. So lässt sich ein lockerer Boden leicht per Hand bearbeiten, bei schweren Böden sollte man die Arbeit dagegen lieber dem Mulchpapier überlassen.
Wer auf Plastikfolien im Garten verzichten möchte, kann den Boden mit natürlichen Mitteln mulchen und so gleichzeitig den Nährstoffgehalt langfristig erhöhen. Auch die hartnäckigsten Unkräuter brauchen Licht zum Wachsen. Erschwert wird das Wachstum durch eine dicke Mulchschicht. Diese sorgt nicht nur dafür, dass wenig bis kein Licht auf den Boden gelangt, sondern hält den Boden feucht und locker. So können Wildkräuter leichter herausgezupft werden. Kartoffeln, Tomaten und Beerenobst dagegen lieben eine dicke Mulchschicht, weil sie Flachwurzler sind und unter dem warmen Mulch gut vor Austrocknung geschützt sind.
Besonders gut machen sich neben Stroh frischer Grünschnitt und Pflanzenresten, die locker aufgebracht werden sollten, um nicht zu verfaulen aber auch Brennessel, Beinweil und Unkraut selbst (natürlich nur samenlos
)
Für Staudenbeete eignen sich zudem Blätter und Rindenhäcksel, die mit ihren Gerbstoffen andere Pflanzen am Wachstum hemmen. Im Gemüsegarten finden sie genau deshalb kaum Verwendung.
Mulchpapier (kompostiert sich zu 100 % und hält ca.12-15 Wochen) oder Dunkle Mulchfolien (sind auch aus einem zersetzbaren Stoff erhältlich) sind nicht nur gegen Unkräuter hilfreich da sie keine Sonnenstrahlen hindurch lassen, sondern sie erhöhen auch die Bodentemperatur und verhindern die Verdunstung von im Boden befindlichen Wasser. Unter diesen Bedingungen wachsen besonders Gurken, Paprika und Auberginen gut.
Hierzu das Papier oder die Folie über die zu bepflanzende Fläche breiten. Bevor sie die Pflanzen einsetzten das Mulchpapier aufschneiden und eine Mulde bilden damit das Regenwasser dort hingeleitet wird wo es gebraucht wird – zu den Pflanzen.
Eine andere Methode, Beete von “Unkraut” freizuhalten, ist das Hacken und Jäten. Dabei wird gleichzeitig der Boden gelockert und Wurzeln besser mit Sauerstoff versorgt. Während des Hackens werden die Unkräuter vom Beet gesammelt oder auch als Mulchschicht auf dem Beet belassen.
Wer regelmäßig – also etwa einmal pro Monat – hackt, kann das “Unkraut” schon vor der Blüte vernichten und verhindert so auch deren Verbreitung. Andererseits werden beim Hacken Samen an die Oberfläche und damit zum Keimen gebracht.
Weiters ist es hilfreich zu wissen um welches Unkraut es sich handelt und ob sich die Pflanze über Samen vermehrt oder ob über die Wurzeln (Samenkräuter oder Wurzelkräuter). Hierzu erfahren Sie in unserem nächsten Blogeintrag mehr.
Beim Hacken und “Unkraut” jäten sollte es der Biogärtner nicht übertreiben. Schließlich haben Wildkräuter ihre Bedeutung und besonders Ehrenpreis, Gauchheil und die Färberkamille locken zahlreiche nützliche Insekten an, die nicht nur für die Bestäubung unserer Obst- und Gemüsepflanzen sorgen, sondern deren Nachwuchs auch als Nützling Blattläuse, Spinnmilben und Co. vertilgt.
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Fruchtig süß und herrlich duftend kommt der Ananas-Salbei daher. Diese alte Kräutersorte stammt aus dem warmen Mexiko und benötigt daher im Winter einen hellen, frostfreien Platz. Die wüchsige Art, die im Herbst mit feurig roten Blüten bezaubert, sollte daher am besten im Kübel gezogen werden. Durch regelmäßiges Abernten der samtig behaarten Blätter kann man den üppigen Wuchs der Salbei-Sorte gut im Griff halten und viele leckere Süßspeisen würzen.
Der aromatische Geschmack dieser alten Kräutersorte wird schon seit Urzeiten in Backwaren und alkoholischen Getränken geschätzt. Im Garten ist Anis eher anspruchsvoll, doch der Anbau lohnt sich, schließlich wächst er unter günstigen Bedingungen üppig. Ein geschützter Ort auf einem humusreichen Beet ist eine ideale Voraussetzungen für guten Wuchs.

Das Aztekische Süßkraut bietet nicht nur kalorienfreie Süße mit
leichtem Minzgeschmack, sondern ist auch eine hübsche Pflanze, die fast das ganze Jahr mit weißen Blüten überzogen ist. Den Sommer kann das Kraut draußen verbringen, im Winter muss es aber frostfrei stehen.
Nachdem das Honigkraut in seiner Heimat Paraguay in keinem Mate-Tee fehlen durfte, erobert das süß schmeckende Kraut auch Europa. Stevia rebaudiana ist eine robuste, aufrecht wachsende Pflanze, die am besten im Kübel gezogen wird. So kann sie im Winter leicht an einen hellen, frostfreien Standort gestellt werden.

Die 120 cm hohe Süßdolde passt sowohl ins Staudenbeet als auch in den Kräutergarten. Wer die aromatischen Blätter oder die schwarzen Samen zum Versüßen seiner Speisen nutzen möchte, sollte einen halbschattigen bis schattigen Standort
wählen und die Pflanze dort anbauen. Durch Selbstaussaat können Sie so jahrelang von den leckeren Kräutern profitieren.
Süßholz wurde schon vor vielen Jahrhunderten geraspelt. Die Pflanze wurde einst auch in Deutschland angebaut, ist heute aber nur noch selten zu finden. Ganz im Gegensatz zu einem Endprodukt, das es in jedem Supermarkt gibt. Doch nicht nur Lakritze kann man aus Süßholz herstellen. Die Wurzeln des schönen, etwa 150 cm hohen Busches, der einen sandigen und tiefgründigen Boden benötigt, werden auch zum Würzen von Tee oder einfach nur zum Kauen genutzt.

Das süße, nussige Aroma der Kerbelrübe war im 17. und 18. Jahrhundert beliebt. Damals galt sie als eine der wohlschmeckendsten Gemüsesorten und wurde sowohl roh als auch gekocht genossen. Wer diese Delikatesse selbst ausprobieren möchte, kann die zweijährige Pflanze im Garten im Herbst oder Frühjahr aussäen und zwischen Juni und August ernten.
Das angenehm schmeckende Wurzelgemüse, das schon von den römischen Kaisern geschätzt wurde, kann durch Aussaat im Beet gezogen werden. Das frostbeständige Herbst- und Wintergemüse kann sowohl roh als auch gekocht verwendet werden und bereichert die Küche mit seinem tollen Geschmack.
]]>Wer gesundes Gemüse züchten will, benötigt für die Bodenbearbeitung, die Beetvorbereitung, das Pflanzen und Unkrautjäten sowie das Belüften der Beete eine ganze Reihe verschiedener Werkzeuge. Die Liste der möglichen Gartengeräte ist sehr lang und für jede Aufgabe im Blumen- oder Gemüsegarten gibt es unterschiedliche Helfer. Nicht jedes der Werkzeuge ist unverzichtbar. Zur Grundausstattung für den Gemüsegarten gehören aber auf jeden Fall diese Gartengeräte:

Während Spaten und Schaufel beim Ausbringen des Kompostes helfen und beim Graben von Pflanzlöchern für Obstbäume und -sträucher unerlässlich sind, sorgt ein Krail für eine schonende Lockerung der Erde und eine optimale Belüftung der Gemüsebeete. Der Krail ist aber auch gut zum Jäten geeignet, da er Unkraut gut aus dem Boden hebt. Ein Rechen dem gleichmäßigen Verteilen von Erde, dem Anlegen von Planien und der Beetvorbereitung. Im Herbst kann man mit ihm Laub und Pflanzenreste zusammenrechen.
Für die Pflege und Bestellung des Hochbeetes eignet sich besonders ein Kultivator oder Gruber. Schließlich muss hier die Erde nur leicht aufgelockert werden, da der Boden im Hochbeet stets locker bleibt. Eine Pflanzkelle oder Pflanzschaufel erleichtert das Pflanzen der Setzlinge und kann auch zum Einbringen von kleineren Kompost- oder anderen Düngergaben genutzt werden. Zur Unkrautbekämpfung und späteren Auflockerung rund um die Gemüsepflanzen eignen sich ein Gartenhäckchen und eine Jätkelle.

Neben den oben genannten Gartengeräten gibt es noch unzählige weitere Helfer für den Gemüsegarten. Wir empfehlen immer eine ordentliche Grundausstattung, bei der eher die Qualität im Vordergrund steht. Werden weitere Geräte wirklich gebraucht, können diese kurzerhand nachgekauft werden. Nach unseren erfahrungen sind folgnde Werkzeuge als Grundausstattung maßgeblich:
Stielwerkzeug:
Handwerkzeug:
Weiteres Werkzeug:
Benötigen Sie weitere Gartengeräte, können Sie diese jederzeit nachkaufen. Selbst gutes Werkzeug kostet kein Vermögen, begleitet Sie aber an Leben lang. Unser Tipp: setzen Sie auf hochwertig verarbeitete Geräte aus Holz und Stahl. Stiele aus Eschenholz sind besonders strapazierfähig und feuergeschmiedete Stahlblätter sind besonders robust. Solche Gartengeräte kosten zwar etwas mehr, werden für viel Freude bei der Arbeit im Gemüsegarten oder am Hochbeet sorgen.
Unser Tipp: Gartengeräte von Krummpholz – Qualitätswerkzeug aus Tradition. Ein traditionsreiches Familienunternehmen mit über 200 Jahren Erfahrung.
]]>Wer im Sommer schmackhaftes Gemüse aus dem Gemüsegarten oder Pflanzkasten ernten möchte, kann dazu bereits im Frühjahr etwas beitragen.
Kompost ist ein Verrottungsprodukt von Pflanzenbestandteilen. Er ist Bestandteil eines Kreislaufes. Die Pflanze wächst im Humosen Boden, nimmt dabei Nährstoffe auf und verstoffwechselt diese. Nach dem Absterben der Pflanze oder Pflanzenteile werden diese von Organismen gefressen und verstoffwechselt. Das Ergebnis ist Kompost. Kompost ist reich an Nährstoffen und dient als Dünger im Gemüsebeet. Dabei wird er nicht mit vollen Händen ausgebracht. Kompost aufgrund der Reinheit recht intensiv, nur wenige Pflanzen vertragen ihn unverdünnt. Aus diesem Grund wird er in die obere Erdschicht eingearbeitet, sozusagen eingemengt.
Während der ausgebrachte Kompost die Erdkrume mit Nährstoffen versorgt, dient das organische Material nicht nur „Futter“ für die vielen winzigen Bodenorganismen. Es macht den Boden mit der Zeit auch immer leichter bearbeitbar. Die stabilen Humusverbindungen sorgen dabei für eine feinkrümelige Erde.
Ein Handkrail, auch Kräuel oder Gartenkralle genannt, leistet gute Arbeit um den Boden zu lockern. Diese Werkzeuge sind ideal für die Bodenbearbeitung im Hochbeet oder in großen Pflanzkästen. Diese Gartenwerkzeuge werden kreuz und quer durch die Gartenerde gezogen. Die Erfahrung zeigt, dass sich gute Erde im oberen Bereich von Hochbeet und Pflanzkasten kaum verdichtet, also nicht arg hart wird. Der wie beschrieben aufgelockerte Boden wird nun mit der Hand oder einem Handrechen wieder eingeebnet. Nun können entweder bereits vorgezogene Asiasalate ausgepflanzt oder direkt als Samen ausgebracht werden. Asiasalate wie Frizzy Joe oder Mizzuna sind schmackhaft und sehr robust. Nächtliche Minusgrade können ihnen im März kaum noch etwas anhaben.

Ist das Hochbeet optimal vorbereitet, kann es ans Aussäen des Gemüses gehen. Hier sollten Sie jedoch genau auf den richtigen Zeitpunkt achten. Pflanzen, die Sie schon im März aussäen können, sind zum Beispiel gelbe Rüben, Puffbohnen sowie Schnitt- und Wurzelpetersilie. Ab Ende März können dann auch schon Schalerbsen, Salate, Radieschen, Rettiche, Lauch, Zwiebeln und Schnittlauch ausgesät werden. Achten Sie bei der Aussaat auf den richtigen Abstand zwischen den Reihen und den Pflanzen innerhalb einer Reihe sowie die richtige Rillentiefe, den die jeweiligen Pflanzen benötigen.
Einige Pflanzen keimen ausgesprochen langsam. Informieren Sie sich also vorher, wie lange die Pflanzen zum Keimen brauchen und keimen Sie sie eventuell vor.
Die jungen Pflanzen sind gegenüber Ihrer Zuwendung nicht abgeneigt. In jedem Fall hilft ein Wachstumsvlies aber auch ein Frühbeet oder die Kombination aus Vlies und Treibhaus. Einzelne Pflanzen können auch mit umgestülpten Gläsern oder aufgeschnittenen Kunststoffflaschen vor Frösten und Austrocknung geschützt werden.
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