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Die Kombination aus Hochbeet und Aufsatz ist ein zweiteiliges Produkt. Diese Kombination wirkt wie eine Einheit, der Aufsatz sitzt passgenau auf dem Hochbeet und ist mit ihm sturmsicher verbunden. Durch das Vereinen der Vorteile von Hochbeet und Treibhaus lässt es sich nicht nur ergonomisch und rückenschonend bestellen, sondern bringt auch die Vorzüge eines Gewächshauses mit in die Bilanz. Also ganz banal eine Ausweitung des Gartenjahres um gut zwei Monate. Doch selbst im Winter lässt sich knackfrisches Grün kultivieren, dazu jedoch später.

Die Aufsätze als Frühbeet und Treibhaus sind sehr schön anzusehen und handwerklich überaus sauber gefertigt. Weiterreichende Details zum zugrundeliegenden Hochbeet finden Sie in der Rubrik Hochbeete aus Holz sowie weiterreichende Texte zu den Aufsätzen unter Frühbeet & Treibhaus als Aufsatz. Dieser Artikel beschreibt die Möglichkeiten des Hochbeets in Kombination mit einem Treibhaus als Aufsatz.
Ein Hochbeet alleine bietet dem Gärtner bereits viele Vorteile. In Kombination mit einem Frühbeetaufsatz ermöglicht es ein ganzjähriges Pflanzvergnügen. Das Frühbeet bietet bei jedem Wetter jederzeit frische Kräuter oder Gemüse. Im Garten bietet sich das Frühbeet bzw. das Treibhaus in Kombination mit dem Hochbeet als hübsche und platzsparende Alternative zu einem Gewächshaus an.

Gerade junge Pflanzen benötigen eine extra Portion Schutz vor Frost, Regen, Wind und Hagel. Daher nützen die meisten Gärtner nicht den Garten für die Anzucht der jungen und empfindlichen Pflanzen sondern die Fensterbank. Da sich viele Pflanzen an ihre Umgebung gewöhnen, ist das Umsetzen ins Freie im Frühsommer nicht immer erfolgreich. Es ist natürlicher, die Pflanzen direkt im Garten zu ziehen. Sie gewöhnen sich von vornherein an die Witterungsverhältnisse dieses Platzes und werden robuster. Mit einem Frühbeet befreien Sie Ihre Fensterbänke von den weniger empfindlichen Pflanzen und bieten ihnen in hohem Maß optimale Wachstumsbedingungen.

Im Sommer schützt das Frühbeet bzw. das Treibhaus empfindliche Pflanzen vor Hagel und Starkregen. Denn wenn witterungsbedingte Unwägbarkeiten drohen, wird das Frühbeet einfach geschlossen. Hagelschlag, Sturmböen, Starkregen, …, nichts davon kann den solide aus Lärchenholz gefertigten Schmuckstücken etwas anhaben. Sie sind gebaut um gehegten Pflanzen zu schützen und machen bei dieser Aufgabe eine gute Figur. Intensive Sonneneinstrahlung wird mit ausgiebigem Lüften beantwortet. Das reicht, es bedarf keiner Beschattung. Viel Licht gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für gute Erträge. Damit erst gar keine Stauwärme entstehen kann, ist das Treibhaus komplett zu öffnen. Die Fenster lassen sich ab, die Dachscheiben hochklappen. Lesen Sie hier mehr über dieses Thema: Sinn oder Unsinn von Beschattungen

Der Frühbeetaufsatz wie auch der Treibhausaufsatz sind als Hochbeetabdeckung wahre Sonnenfänger. Der Aufsatz nimmt in der kälter werdenden Jahreszeit die letzten wärmenden Sonnenstrahlen auf und verlängert so die Pflanzsaison bis in den Spätherbst. In der geschützten Atmosphäre eines Frühbeets ist es immer um ein paar Grad wärmer als außen und mit einer einfachen Frühbeetheizung (mit Kerze, heißer Wärmflasche oder gar elektrisch) trotzen Sie im Treibhaus auch leichten Minusgraden. Dann lassen sich in solch robusten Beeten diverse Salate ziehen. Viele von ihnen vertragen zwar Frost, nicht aber die Nässe im Salatherz die sich dort durch Schnee und Regen sammeln würde. Dorf führt die Nässe zum Faulen der Blätter und der Salat stirbt ab. Geschützt vom Treibhaus als Aufsatz erfolgt das Wässern ausschließlich auf die Erdkrume. Etwas robuster ist der Feldsalat oder Ackersalat. Er wird im Spätsommer als Samen im Beet verstreut und gedeiht prächtig im Winter.

Ein Hochbeet von Gartenfrosch ist ein Schmuckstück für jeden Garten ohne diesen zu dominieren. Durch die schöne Maserung des Lärchenholzes, die hochwertige Verarbeitung und das reduzierte Design verschmilzt es mit der umgebenden Natur. Die Länge und Breite der zur Verfügung stehenden Maße sind an bester Ergonomie und den „Goldenen Schnitt“ ausgerichtet.
Die lange Haltbarkeit der Gartenforsch Hochbeete ergibt sich aus der durchdachten Konstruktion und den verwendeten Materialien. Das Holz von heimischen Lärchen weist im Kernbereich eine Eigenresistenz gegen Fraß-Schädlinge auf, die Holzinhaltsstoffe machen es zu einem widerstandsfähigen Material für den Außenbereich. Die holzeigene Dauerhaftigkeit wird durch eine intelligente Konstruktion und Bauweise unterstützt.

Hochbeete von Gartenfrosch sind fertig gebaut und können innerhalb kurzer Zeit von Jedermann und Jederfrau werkzeugfrei aufgerichtet werden. Alle Teile die zu einem soliden Hochbeet gehören, sind integriert und montiert. Sowohl das Gitter gegen Wühlmäuse als auch die Noppenbahn, welche das Hochbeet aus Lärche gegen den direkten Erdkontakt schützt. Ihr Hochbeet wird mit einer ausführlichen Aufbauanleitung für genial einfachen Selbstaufbau ohne Werkzeug geliefert. Sie erhalten ein fertig gebautes Hochbeet von verlässlicher Qualität, das Aufrichten nimmt eine halbe Stunde Ihrer Zeit in Anspruch.
Das Frühbeet, Treibhaus oder Kleingewächshaus von Gartenfrosch ist als Aufsatz in perfekter Abstimmung mit dem Hochbeet innerhalb weniger Minuten montiert und wirkt sodann wie ein Ganzes. Das Frühbeet, Treibhaus oder Kleingewächshaus wird ebenso wie das Hochbeet aus Lärche aus heimischen Baumbeständen in handwerklicher Arbeit gebaut. Hinsichtlich Fertigungsqualität, Funktionalität und Ästhetik lassen diese Hübschen Glashäuser jedes Gärtnerherz höher schlagen. Der Frühbeet-Aufsatz wird mit dem Hochbeet beim Aufsetzen so verbunden, dass er fest mit dem darunterliegenden Beet vereint ist. Die Dachklappen sind auch in geöffnetem Zustand windsicher, stabil und witterungsbeständig verankert. Beim Hochklappen der Dachscheiben wird ein Haltehebel eine seitliche Lochschiene eingesteckt. Dieser sichert sich selbst durch die Federkraft einer Blattfeder. Selbst starke Winde können keinen Schaden anrichten. Eingeglast ist das Treibhaus oder Frühbeet mit Plexiglas. Plexiglas ist ein Markenname der Firma Röhm und meint immer Acrylglas. Acrylglas ist nach unserem Dafürhalten der geeignetste der gängigen transparenten Kunststoffe für Verglasungen von Frühbeet und Treibhaus. Der Grund liegt im materialeigenen UV-Schutz. Es gilbt und trübt sich nicht ein, ist dauertransparent und gegenüber Glas sehr bruchsicher. Die Dachfenster sind in hagelsicher ausgeführt, Ihre wertvollen Pflanzen bleiben damit auch vor Hagel und Starkregen geschützt. Bei explizitem Interesse zur Verglasung lesen Sie bitte den hier verlinkten Leitartikel „Glas oder Kunststoff„. Um unkontrolliertes Auf-, oder Abklappen der Fenster zu vermeiden, sind die schönen Aufsätze mit einem Riegel in Form eine Exzenterscheibe ausgestattet. Sie sieht hübsch aus und hat den Zweck, die Klappen auch bei starkem Wind und Sturm geschlossen zu halten. Die Scheibe ist drehbar gelagert und mit einem Federring ausgestattet. Dieser Federring baut Druck gegen die Scheibe auf und hält diese auf Position. Diese Scheiben bestehen aus kreuzverleimtem Lärchenholz. Wer es aber gerne bunt hat und die Haltbarkeit sowie die Haptik von Keramik schätzt, kann sich für Exzenterknopfe aus glasierter Keramik entscheiden. Die Knöpfe gibt es in den Farben rot, blau, grün und weiß. Der Aufbau des Frühbeetaufsatzes geht spielend leicht von der Hand. Alle Rahmen sind passend fertiggestellt, sodass die Montage auf das Beet innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Sehen Sie dazu das Video: einfacher Aufbau Frühbeet-Aufsatz
Eine beliebte Option ist der automatische Lüfter. Ab einer gewissen Temperatur öffnet sich die Dachklappe selbsttätig und wird rein mechanisch in die Höhe gestellt. Diese Funktion ist gerade in der Übergangszeit für unsere Kunden besonders praktisch. Diese Automatik benötigt keinen Stromanschluss, denn sie macht sich das Ausdehnungsverhalten einer speziellen Flüssigkeit bei Wärme zunutze.

Die Premium-Hochbeete von Gartenfrosch lassen sich auch im Nachhinein mit einem Aufsatz ergänzen. Ebenso wie das Zubehör sind sie einzln oder als hier erhältlich. Die Kombination von Hochbeet und Frühbeet ist als Komplett-Set sicher nicht günstig, durch die verwendeten Materialien und die wirklich solide Fertigung in jedem Fall den Preis wert, also Preiswert. Weitere Informationen zu dem Hochbeet und dem Frühbeet bzw. Gewächshaus als Aufsatz finden Sie in der jeweiligen Kategorie.
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Dazu werfen wir einen Blick auf die Karte oberhalb. Die Karte gibt Aufschluss über die Energiemenge die durch Sonneneinstrahlung innerhalb eines Jahres in Deutschland und in Europa zu erwarten ist. Sie zeigt das Ergebnis von gesammelten Messdaten über einen Zeitraum von beinahe 20 Jahren.
Deutlich zu sehen ist, dass es in Mitteleuropa auch Gegenden gibt, die über relativ geringe Energiemengen durch Sonneneinstrahlung verfügen. In Norddeutschland liegen 900 bis 1000 kWh je Quadratmeter an, im Süden hingegen sind es bis zu 1200 kWh je Quadratmeter. Doch in den südlichen Regionen Europas, in denen unsere Lieblingsgewächse wie Tomate, Paprika, Chili & Co traditionell besonders gut gedeihen, sind Energiemengen von bis zu 1600 kWh/m2 keine Seltenheit. Das sind zuweilen 70% mehr Sonnenenergie als im nördlichen Mitteleuropa. In Spanien, Portugal, Italien, …wachsen diese Gewächse in Privatgärten bestens. Und das bei voller Lichtintensität! Doch „wir“ denken über Beschatten nach… .
Doch sind die Ausganssituationen in der Tat etwas ungleich. Wir haben vergleichsweise zu südlichen Regionen Europas Niederschlag ohne Ende. Gegen diesen Niederschlag schützen wir unsere Pflanzen mittels Gewächshaus oder Abdeckungen in vielerlei Varianten und handeln uns damit das Problem der Stauwärme ein. Um diese Stauwärme zu unterbinden wird beschattet, das bringt das nächste Problem mit sich…. .
In den meisten Fällen lindert die Beschattung das Überhitzungsproblem. Das stimmt. Aber: Die Überhitzung, ob im Gewächshaus, Folientunnel, Frühbeet oder Treibhaus, ist zwar das Resultat der Sonneneinstrahlung, aber anstelle einer Beschattung sollte durch Kühlen gelindert werden. Und das geschieht am besten durch ausgiebiges Lüften. Unangenehm nur, wenn die Möglichkeiten des Lüftens durch die Konstruktion des Treibhauses eingeschränkt sind. Dann muss wegen der Hitze beschattet werden und das ist der Pflanze unangenehmer als man denkt….

Das weiß jeder, der seine Pflanzen im Winter auf der Fensterbank zu ziehen beginnt. Jede Pflanze hat eine Art innere Uhr. Sie weiß, dass mit Wärme auch eine hohe Lichtintensität einher geht. Wenn das Thermometer draußen dauerhaft 22 Grad im Tagesmittel misst, muss es wohl Frühsommer sein. Im Frühsommer sind die Tage schon weit länger als die Nächte. Die Lichtintensität nimmt von Tag zu Tag zu. Die Pflanze kann mittels Photosynthese genügend Energie für eine feste und stabile Wuchsform einfangen. Im Winter auf der Fensterbank ist es umgekehrt. Die Wärme regt die Pflanze zur erhöhten Wuchsaktivität an und erhöht den Stoffwechsel. Aber die Lichtmenge stimmt nicht mit dem überein, was die Pflanze aus tausenden Jahren Evolution erwarten würde. Das bringt die Pflanze im wahrsten Sinne durcheinander. Sie entwickelt einen sonderbaren Schellwuchs mit dünnen, langen und spindeligen Trieben, denn die Zellen müssen sich aufgrund der Temperatur teilen und schieben das Wachstum voran. Doch das Sonnenlicht bleibt aus. Im schlimmsten Fall verhungert die Pflanze weil die natürliche Lichtintensität des Tageslichts im Winter nicht ausreichend ist.
Wer aber im Januar feste und widerstandsfähige Jungpflanzen ziehen will, kann das problemlos in der Wohnung erreichen.
Mit einer starken LED-Lampe: 16 Stunden taghell, 8 Stunden Nacht …. .
Ist Beschatten die vermeintliche Antwort auf heiße Tage, wird der Pflanze im Gewächshaus die Lichtmenge geraubt die sie anhand der Temperauren „erwarten“ würde. Die Folge ist zusätzlich zum Hitzestress noch mehr Stress durch zu wenig Sonnenlicht. Denn sie braucht das Licht für die Photosynthese. Daher ist die abgeleitet richtige Antwort nicht weniger Sonneneinstrahlung durch eine Beschattung, sondern weniger Hitze durch gute und ausreichende Belüftung!!
Im Übrigen sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich die Pflanze ohnehin durch ihr eigenes Blattgrün ihren eigenen Sonnenschirm wachsen lässt. Die Lichtmenge reicht für eine vernünftige Lichtausbeute an den im Schatten liegenden Blättern und diese im Schatten im eigenen schatten wachsenden Blätter bilden die Mehrheit.
Gerade in den letzten Jahren ist es ja immer wieder vorgekommen, dass eine Wärmeeinbrüche Mitte Januar oder im Februar zum Austreiben der Bäume geführt hat. Das ist schon spektakulär! Die Befürchtung, der nächste Frost käme bald, war nicht abwegig. Und natürlich war es so. Der Frost kam und alle ausgetriebenen Bäume verloren ihre frischen Blüten- und Triebansätze. Das hat vielleicht dem wirtschaftlichen Ertrag im Obstbau geschadet, dem Baum freilich kaum. Dieser „weiß“ ganz genau, dass es nichts bringt, im Januar in vollen Saft zu gehen und alles zu investieren. Die Natur heimische Natur ist vorsichtig, denn im Mittel ist es zu dunkel! Erst bei Tag-Nachtgleiche Mitte März ist die heimische Flora bereit zu investieren. Eine Art innere Uhr ist den heimischen Pflanzen gegeben um zu „wissen“, wann das Risiko sich zu verausgaben vertretbar ist.
Apropos vertretbar: Tomaten, Paprika und Chili sind zwar ursprünglich nicht heimisch, sie lassen sich aber wunderbar in geschützten Treibhäusern kultivieren.

Acrylglas ist ein Kunststoff. Er ist unsere Überzeugung nach das am besten geeignete Material zur Verglasung von Treibhäusern und Frühbeeten für den Gemüseanbau. Acrylglas ist deutlich besser als Glas geeignet, was in erster Linie in der deutlich besseren Transparenz, aber auch in der sehr geringen Bruch- und Splittergefahr begründet liegt. Acrylglas, umgangssprachlich auch Plexiglas genannt, ist farblos transparent und bietet eine signifikant höhere Lichtdurchlässigkeit als Fensterglas in gleicher Dicke. Zudem weist Acrylglas hinsichtlich der Transmission von UV-Licht geeignetere Eigenschaften als Fensterglas auf. Für praktische Informationen zum Treibhaus klicken Sie bitte hier!
Bei Acrylglas handelt es sich um Polymethylmethacrylat (Kurzzeichen PMMA), ein hochtransparenter thermoplastischer Kunststoff. Es wurde bereits in den späten 20er-Jahren des vorherigen Jahrhunderts entwickelt und 1933 unter dem Namen „Plexiglas“ als Marke angemeldet und eingetragen. Im Volksmund werden transparente Kunststoffscheiben gerne allgemein als „Plexiglas“ bezeichnet, was den hohen Stellenwert dieses Materials zeigt. Jedoch wurden mittlerweile dutzende transparente Kunststoffe entwickelt, die außer einer gewissen Transparanz nur wenig mit Acrylglas zu tun haben. Die bekanntesten Vertreter finden Sie in der Tabelle
Acrylglas ist wegen seiner Zusammensetzung bereits von sich aus UV-stabil und wird daher weder trüb noch gelb. Es ist im Gegensatz zu anderen transparenten Kunststoffen keine UV-Schutzbeschichtung erforderlich. Daraus resultiert eben die Eigenschaft der dauerhaften Transparenz ohne jemals einen Vergilbungsschleier zu entwickeln. PMMA wird wegen seiner hervorragenden Lichttransmission und optischen Reinheit auch als Ausgangsmaterial für optische Linsen verwendet.
Auf sämtliche von uns verwendeten Acrylglasplattten gibt der Polymerspezialist Evonik 20 Jahre Garantie gegen Trübung durch UV-Licht. Der zugrundeliegende Wert dazu ist, dass der Kunststoff im Verlauf dieser 20 Jahre nur 4% an Lichtdurchlässigkeit verlieren darf. Bei 4% Transparenzverlust wäre Acrylglas genau so transparent wie Fensterglas von vornherein ist. Beeindruckend!
Plexiglas ist insgesamt relativ hart, die eigentliche Gefahr bei der Pflege bildet trotzdem das Zerkratzen. Das passiert meist dann, wenn sich kleine Steinchen oder Sandablagerungen auf den Scheiben befinden. Daher sollten die Scheiben gründlich mit dem Gartenschlauch abgespritzt werden. Durchaus mit einem festen Strahl, besonders in den unteren Ecken. Danach die Scheiben mit einem sehr nassen, weichen Tuch abwischen. Das reduziert nochmals die Kratzgefahr. Danach entweder trocknen lassen, oder mit einem feucht-trockenen, weichen Mikrofasertuch abziehen.
Nach unserem Dafürhalten muss bei der Reinigung von Glas im Garten nicht der selben Maßstab gelten, wie bei Fensterscheiben im Haus. Die eine oder andere Schliere wird kaum auffallen und stört daher nicht. Es gilt wie so oft im Garten: weniger ist mehr!
| bekannt als: | Kürzel | chemischer Name | Eigenschaften und Verwendung |
|---|---|---|---|
| Acrylglas, Plexiglas, Plexi | PMMA | Polymethylmethacrylat | transparent, UV-beständig, alterungsbeständig, hart, spröde aber splittert nicht Verwendung: professioneller Gewächshausbau, Sicherheitsverglasung, −40 bis 90 °C, Modelle, Leuchten und Lampen |
| Makrolon, Lexan, … wird mittels UV-Schutzschicht gegen UV-Licht stabilisiert | PC | Polycarbonat | glasklar, sehr schlagzäh, hart, steif, wenig UV-beständig daher mit UV-Schutzschicht ausgestattet, schwer entflammbar, wärmeformbeständig, Verwendung: Schutzscheiben von Maschinen, Wasserflaschen, CDs |
| … | PE | Polyethylen | weich, flexibel (PE-LD) bis steif, unzerbrechlich (PE-HD), durchscheinend, geruchsfrei, als transparenter Kunsstoff wenig UV-beständig Verwendung: Kunststoffwannen, Dichtungen, Folien, Isoliermaterial, Rohre, Flaschen |
| PET … | PET | Polyethylenterephthalat | transparent, hohe Steifigkeit und Härte, lackierfähige Oberfläche, witterungsstabil, rasche Alterung bei UV-Licht Verwendung: Flaschen und „Bastelglas“ im Baumarkt |
| … | PS | Polystyrol | hart, spröde, glasklar, rasche Alterung bei UV-Licht, geruchs- und geschmacksfrei, färbbar bis 80 °C, Isolierfolien, Spielwaren, Verpackungen, Zeichengeräte |
| Styropor | PS-E | Polystyrol geschäumt | geringe Dichte, Schall und Wärmedämmung Platten für Wärme- und Schallschutz, Verpackungen |
Die Natur ist bei der Wiederverwertung organischer Stoffe in höchstem Maße effizient. Kompostierung und Fermentierung sind die Stichworte. Pilze, Bakterien und Mikroorganismen nutzen das Nahrungsangebot in Form abgestorbener Pflanzenteile und führen es dem eigenen Stoffwechsel zu. Auch Kompostwürmer, Regenwürmer und andere Lebewesen wie Schnecken und Schnegel und dutzende weitere Arten sind an der Zersetzung beteiligt. Dabei entstehen wasserlösliche Verbindungen, die für Pflanzen als Dünger verfügbar werden. Ein Teil des Abbauproduktes wird zu Humus.
Sicher zu kompostieren sind:
Nicht kompostieren sollten Sie:
Der Komposthaufen steht oft im Verdacht, wenn es um ungebetenen Zulauf von überaus hübschen Nagetiere mit den langen Schwänzen geht. Sicher Kompostiert können alle Pflanzenreste aus dem Garten sowie aus der Küche werden. Letztere sollten weder gekocht noch zubereitet sein. Nicht, weil sie nicht kompostieren würden, sondern weil Gegartes oder gar Brot oder Fleisch ungeliebte Gäste, allen voran Ratten anlocken kann. Sie nutzen einerseits das Nahrungsangebot, anderseits die Wärme in der Tiefe als sichere Kinderstube und als Schlafplatz. Wer also keine Essens – oder Nahrungsabfälle auf den Kompost bringt, bleibt von diesen zeitweiligen Gästen verschont.
Der Standort eines guten Kompostierplatzes ist so zu wählen, dass er weder austrocknet noch zu nass liegt. Sowohl Austrocknung als auch starke Nässe sind für eine zügige Kompostierung hinderlich.
Es ist hilfreich, wenn der Kompost Kontakt zum gewachsenen Erdboden hat, damit Würmer und Kleinlebewesen in den Kompost einwandern können. Zuunterst sollte grobes Strauch- und Staudenmaterial zerkleinert (aber nicht gehäckselt) eingebracht werden. Es bildet die Basis und bildet eine Drainage.
Nach dem die Satndortwahl geklärt ist wird der Komposter auf betreffender Stelle aufgerichtet.
Zu unterst kann eine dünne Schicht aus gröberem strukturstabilem Material wie kleinere Äste oder Strauchwerk, in kürzere Stücke getrennt, eingebracht werden.
Darauf kommen nun die täglich anfallenden Grünreste aus Haus und Garten.
Soll Rasenschnitt oder Laub kompostiert werden, ist das Material in „dünneren“ Schichten aufzubringen. Oder eben ein wenig unterzuheben und mit strukturbildenden Materialien zu vermengen. So kann bis ins Innere Luftsauerstoff eindiffundieren. Hilfreich ist auch reifer Kompost als Beigabe, denn in ihm befinden sich alle zur Rotte benötigten Lebewesen. Dabei geht es darum, dass sich die Schichten nicht verdichten und zu faulen beginnen. Nach 2-3 Monaten kann der Kompost bereits umgesetzt werden. Das frische Material an der Oberschicht wird vorab mit der Heu- oder Mistgabel weggehoben, es kommt dann in den neu anzusetzenden Kompost.
Der „alte“ Kompost wird durch das Umsetzen mit Luft angereichert und neu durchmischt, das startet eine beschleunigte Weiterverrotttung. Ein weiteres Umschichten nach ebengleichem Zeitraum beschleunigt abermals die Rotte. Fertiger Kompost lässt sich auf diese Weise in Zeiträumen weniger Monate im eigenen Garten herstellen.
Aber auch wer den Komposthaufen weniger intensiv betreut wird guten Kompost erhalten. Es hat sich für jene, die es nicht eilig haben durchaus bewährt, den Komposthaufen über einen wirklich langen Zeitraum aufzufüllen. Wird er dann umgewälzt steht eine wirklich große Menge an Kompost zur Verfügung. Diese „Lagermethode“ ist hinsichtlich der Ausbeute weniger effizient, und es erhöht sich die benötigte Rottezeit weil kein frischer Sauerstoff zur Beschleunigung der Kompostierung eingebracht wird. Aber, wie eingangs erwähnt, die Natur ist perfekt auf die Zersetzung von organischem Material eingerichtet.
]]>Kleingewächshausaufsätze von Gartenfrosch können ganzjährig betrieben werden. Die Konstruktion verhindert zuverlässig Stauwärme, denn in aufgeklapptem Zustand kann der Wind ungehindert hindurchwehen. Das kommt auch der natürlichen Bestäubung entgegen. Trotzdem beugt der Aufsatz Schäden durch witterungsbedingte Unwägbarkeiten wie Starkregen oder Hagel vor.
Im Allgemeinen wirkt sich eine gute Versorgung mit Licht, Nährstoffen und Wärme bei Pflanzen wachstumsfördernd aus. Besonders unter den extremen Bedingungen des nahenden Frühjahres, stehen ungeschützte Jungpflanzen ständig unter Gefahr zu erfrieren. Nur wer kennt das nicht? Die Tage werden länger, die Sonne, die durch das Fenster fällt, gewinnt spürbar an Kraft. Es ist im Haus kaum noch auszuhalten. Der grüne Daumen juckt schon beträchtlich. Doch es gibt Hoffnung!
Das Vlies ist leicht und dünn, lässt Wasser hindurch und wird entweder einfach über das Beet gelegt und mit kleinen Holzstäben oder kleinen Ästen auf Abstand zu den empfindlichen Jungpflanzen gehalten. Darunter entsteht ein beruhigtes Klima für junge Pflanzen. Die verringerte Luftbewegung senkt das Ausmaß an Verdunstung, sowohl an den empfindlichen Blättern der noch zarten Pflanzen, als auch am Erdboden. Das ist wichtig, denn Verdunstung bewirkt eine Kühlung. In kalten Nächten gibt der Erdboden des Beetes, erwärmt vom Tage, Wärme ab. Ruhig stehende Luft ist ein guter Wärmeisolator. Die Wärme wird durch das Vlies am raschen Entweichen gehindert und verbleibt als schützendes Polster unter dem Vlies. Es schafft ein feuchtwarmes Mikroklima, Temperaturspitzen werden geglättet. Aber Vorsicht: Hohe Luftfeuchtigkeit hebt das Risiko von Pilzbefall. Diese Gefahr besteht während der Jahresübergangszeiten nur in geringem Ausmaß, da für Pilzwachstum höhere Temperaturen vonnöten sind. Besonders im Frühjahr und Frühsommer bewirkt ein Garten- oder Wachstumsvlies den entscheidenden Unterschied. Bei starker Sonneneinstrahlung wirkt es als zarte Beschattung und verhindert Sonnenbrand und übermäßige Austrocknung.
Frühbeete und Kleingewächshäuser sind dazu wahre Sonnenfänger. Während der Jahresübergangszeiten sind sie vor allem in Kombination mit Hochbeeten sehr effizient einzusetzen, da die Wärme der ersten Sonnenstrahlen noch sehr flüchtig ist.
Unter einer Glashaube gelegen, erwärmt die Sonne den Erdboden im Hochbeet und somit auch die Luft. Auch hier gibt der Boden die gespeicherte Wärme frei. Sehr gut kombinierbar ist das Frühbeet mit einem Wachstumsvlies. Es wird einfach in das Frühbeet über die Pflanzen gelegt. Die Kombination aus erwärmtem Erdboden, Isolation durch das Vlies und der weitere Schutz durch das Frühbeet oder Kleingewächshaus als Treibhaus führt zu beeindruckenden Startbedingungen. So lassen sich im Frühjahr bis zu 6 Wochen Vorsprung erzielen.
Sollte eine späte Frostwelle nahen, helfen Kerzen die harten Minusgrade abzuwehren. Trotzdem ist das Lüften zur Wärmeregulation am Tag bei Sonnenschein unerlässlich.

Sensoren sind im Hochbeetinneren in verschiedenen Höhen (im Diagramm grün und rot) und im Treibhaus (blau) und direkt auf Pflanzenhöhe im Beet (dunkelblau) eingebaut. Die zartblaue Kurve zeigt die Temperatur der Luft an. Abgebildet ist der Zeitraum von 4 Tagen im Frühjahr bei mäßigem Sonnenschein.
Der Beetkörper hat eine Innentemperatur von ca. 13 Grad. Die Beetoberfläche beginnt sich bereits zu erwärmen, daher liegt die grüne Kurve im Mittel um 3 Grad über der Beetunterschicht.
Die Abschnitte 1 bis 4 beginnen jeweils gegen Mittag 13 Uhr. Der erste Tag war bewölkt mit Regen. Dennoch erfüllte der Aufsatz seinen Zweck und hob die Temperatur untertags um 4 Grad. Die Folgetage waren vorwiegend von Sonnenschein geprägt. Daher zeigen die blauen Kurven auch diesen Verlauf. Interessant ist der Tag 3, an ihm war die Sonne nachmittags wolkenverdeckt.
Die Wärme des Tages (gelber Kreis A) erwärmt die Beetoberfläche. Bis die Wärme beim Sensor in ca. 20cm Tiefe ankommt, ist es bereits Nacht (gelber Kreis B). Diese Wärme dringt bis zum nächsten Morgen bis in die untere Schicht vor, wird aber auch wieder an die Oberfläche abgegeben. So nimmt der Erdkörper die Energie des Tages auf und gibt sie zeitversetzt in der Nacht ab.
Unsere Treibhausaufsätze sind demnach ganzjährig sinnvoll und erhöhen die Temperatur im Mittel von Anfang Februar bis Ende November um bis zu 6 Grad, ohne aber im Sommer Stauwärme auszulösen. Das ist ein Klima wie in Rom!
Daher haben wir das Thema Hochbeet anlegen auf den „Prüfstand“ gestellt. Das Ergebnis zeigt Überraschendes! Das hat uns dazu bewoge, eine neue Art zu entwickeln, wie sich die Hochbeetbefüllung besonders gut anlegen lässt.
Unser Konzept weicht von der allgemein verwendeten Methode stark ab. Hintergrund unseres abweichenden Vorschlages ist jener: Wir haben uns intensiv mit den Vor- und Nachteilen der “klassischen Befüllung” (schichtweise Befüllung) auseinander gesetzt. Dies führte zu automatisierten Messungen der Temperaturentwicklung in Hochbeeten.
Gemessen wurde die Temperaturentwicklung während einer kompletten Vegetationsperiode. In 3 unterschiedlichen Schichten wurden je 12 Temperatursensoren rasterartig vergraben. Die Temperaturwerte der Luft wurden gemessen sowie ein Referenzwert im gewachsenen Boden in rund 20cm Tiefe. Die Werte wurden halbstündlich von einem Computer ausgelesen und zu einem Diagramm verarbeitet. Das gemessene Beet wurde „klassisch“ befüllt und frei im Garten aufgestellt. Also schichtweiser Eintrag:

Zu erkennen ist deutlich, dass unmittelbar nach der Befüllung der Temperaturwert der organisch bestückten Schicht sprunghaft nach oben stieg.
Es geschieht das gleiche wie beim Aufrichten eines frischen Komposts. Es wurde reichlich Luft mit eingegraben. Sogenannte aerobe Bakterien wittern fette Beute, dieses große Angebot an Nahrung bringt ein rasantes Wachstum der Bakterienzahl mit sich. Doch der Erfolg währt nicht lange, denn wie es der Name (aerob) schon sagt, ist Luft ebenso eine Grundlage für deren Überleben. Die große Menge an Bakterien verbraucht den Luftsauerstoff rasch und die Bakterien sterben ab. Damit hat die Erwärmung ihr Ende gefunden. Das Beet erkaltet. Weiterführende Informationen darüber finden Sie im Artikel Kompostierung und Fermentierung.
Das Wissen um diese natürlichen Vorgänge gibt all jenen „Fachleuten“ eine Absage, die den Eintrag von verrottbarem Material als „Bodenheizung für das Hochbeet“ bezeichnen. Leider ist das Märchen von der Verrottungswärme der ständige Begleiter im Internet, dem Fernsehen und sogar in der Literatur. Und es ist sehr schwierig diese falsche Annahme aus den Köpfen zu bekommen, denn es wird unentwegt publiziert. Und alleine durch die wiederkehrenden Berichte wird es auch nicht richtiger. Für die Verrottung an sich Bereits 4 Wochen danach war der erwärmende Prozess so gut wie zum Erliegen gekommen.
Bemerkenswert ist jedoch, dass sich das Beet mit beginnender Erwärmung im Frühjahr rascher erwärmt als der gewachsene Boden. Das ist belegt durch den Abschnitt 3, beginnend Mitte Februar. Die grüne und rote Kurve zeigt den Temperaturwert im Hochbeet, die gelbe den Wert des gewachsenen Erdbodens.
Dieser Vorsprung an Wärme kann sich bis in den Oktober halten. Anfang bis Mitte November kehren sich die Messwerte und das Hochbeet kühlt stärker aus. Doch flapsig gesagt; wen juckt es, wie warm das Beet im Inneren ist, wenn der erste mächtige Frost die Freilandvegetation in eine Eislandschaft verwandelt?
Die Messungen haben also gezeigt, dass sich die Wärme des nahenden Frühjahres im Hochbeet stärker auswirkt als im Erdboden. Die aufragenden Wände des Beetes werden von außen mit Tageswärme versorgt. Auch mit Sonnenschein. So zeigt sich, dass die Wärme von den Wänden ausgehend nach innen kriecht. Selbstredend auch von oben nach unten. Verglichen mit dem ebenen Erdboden ist die Oberfläche, die Wärme empfängt, deutlich größer als beim ebenerdigen Beet. Nämlich die Beetgrundfläche plus alle vier Wände. Bei einem Hochbeet mit den Abmessungen 180 mal 120cm bei 80cm Höhe ergibt das eine Fläche von knapp 7 Quadratmetern im Vergleich zur reinen Grundfläche von 2 Quadratmetern. Das ist also reichlich mehr Oberfläche, an der die warme Luft wirken kann, wo hingegen das ebenerdige Beet sogar noch durch die Kälte des tiefen Bodens bis in den frühen Sommer gekühlt wird.
Gerade beim Pflanzenwachstum scheint jedes Grad mehr ein Segen zu sein. Höhere Temperaturen bringen einen rascheren Stoffwechsel und damit besseres Wachstum mit sich. Eine Pflanze, die sich rascher etabliert, ist auch unempfindlicher gegen Schädlingsbefall. Denn die Pflanze hat schlichtweg mehr Substanz und kann sich gegen ihre Parasiten besser behaupten. Die Parasiten rauben der kräftigen Pflanze anteilig gesehen weniger Kraft als der schwächlichen. Eines der Ertragsgeheimnisse ist also das rasche Etablieren der Pflanzen.

Eigentlich gibt es nicht mehr viel zu sagen. Wir wissen nun, dass eigentlich jede Art der Füllung gute Erträge bringen wird. Sohin orientiert sich die Wahl eher an Aspekten wie Ergonomie und Arbeitsaufwand, wobei der künftige Aufwand auch eine Rolle spielen sollte.

Die alternative Befüllungsmethode erfüllt alle Erfordernisse. Direkt auf das Gitter gegen Wühlmausbefall wird als unterste Schicht, Scheitholz jeglicher Holzart aufrecht stehend, bodendeckend eingeschlichtet. Auf dieses Holz wird nun eine gewisse Menge strukturstabile Erde geworfen. Unter Zuhilfenahme eines Gartenschlauches wird die Erde in die Spalten und Zwischenräume gespült. Bleiben noch Zwischenräume und Spalten zwischen den Holzscheiten bestehen, wird der Vorgang wiederholt. Ist die untere Schicht mit Erde gefüllt, wird der Rest mit strukturstabiler Erde gefüllt. Lassen Sie einen Hügel von rund 10cm Höhe in der Mitte das Beetes stehen, diese Mehrgabe wird etwa der erwarteten Setzung entsprechen. Das wars!

Die Verwendung von strukturstabile Erde ist vorteilhaft für ein geringes Schwund- oder Setzungsverhalten. Strukturstabilität
wird in vielen Erden durch Zugabe von Blähton, Lava und anderen stabilisierenden Einlagerungen erzielt. Explizit die genannten Einlagerungen haben ein hohes Aufnahmevermögen von Wasser, was durchaus von Bedeutung ist. Die Anwesenheit von Wasser in der Erdstruktur bildet einen soliden Puffer als Feuchtigkeitslieferant an trockenen Tagen. Die feuchte Erdkrume ist nicht nur für die Pflanzen wichtig, auch viele Mikroorganismen und Kleinlebewesen die im Erdsubstrat leben, sterben bei Trockenheit. Erhalten bleibt das intakte Habitat durch Grünmulchen, Grünmulchen ist gewissermaßen die Wunderwaffe im Gemüsebeet. Sie vermeidet die starke Austrocknung der oberen Erd-Schicht und sichert das Überleben der wichtigen Bakterien und Mikroben. Grünmulchen verringert die Ansiedlung neuer ungewollter Pionierpflanzen und sorgt für eine Rückführung von Nährstoffen in die Erdkrume. Eigentlich sollte jedes Beet grüngemulcht werden.

Eine gute Möglichkeit Kompost- und Regenwürmer an das Beet zu binden ist, den unteren Bereich mit aufrecht stehendem Scheitholz zu befüllen. An diesem Scheitholz werden sich Pilze ansiedeln, sie stellen eine der bevorzugten Leibspeisen für Erdwürmer dar. Gute Futterquellen sichern reichlich Nachkommen und damit eine gute Durchlüftung und Nährstoffverteilung im Hochbeet durch die Aktivitäten dieser nützlichen Tiere. Keine Bange, Regen- und Kompostwürmer sind nur an abgestorbenem Material interessiert und stellen keinerlei Gefahr für Ihre Pflanzen dar. Im Gegenteil. Sie putzen Wurzeln aus und hinterlassen pflanzenverfügbare Nährstoffe für Ihr Gemüse.
Befüllen Sie Ihr Hochbeet mit dieser Methode und erfreuen Sie sich Jahre an guten Erträgen und wenig Arbeit!
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Suchen Sie den geeigneten Standort in Übereinstimmung mit Ihren Bedürfnissen und den Erwartungen an Ihren Garten aus. Glücklicherweise sind wir (und vermutlich geht es Ihnen ähnlich gut) nicht auf die Ernteerträge aus dem Garten angewiesen, wenngleich wir uns diese freilich sehr wünschen. Daher sind andere Maßstäbe anzusetzen als bei reinen Produktionsanlagen. Im privaten Gemüsegarten liegt der Schwerpunkt nicht nur auf Ertrag sondern auch auf Ästhetik und anderer Merkmale.
Sohin empfehlen wir die Standortwahl nach folgenden Kriterien zu bestimmen.
Wenn Sie diese gewonnenen Erkenntnisse mit „ja“ beantworten können, haben Sie den für Sie geeigneten Platz gefunden.
Ein Hochbeet steht also im Garten – idealerweise auf gewachsenem Boden. Entscheidend für dei Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit ist dabei weniger der perfekte Untergrund sondern vielmehr die richtige konstruktive Trennung von Boden zu Holz. Dabei ist das sehr einfach zu bewerkstelligen.
Der Holzrahmen wird über Punktfundamente an den Ecken vom Erdreich entkoppelt. So ist sichergestellt, dass kein dauerhafter Feuchtekontakt zwischen Boden und Holz entsteht. Das Holz bleibt trocken – eine wesentliche Voraussetzung für Langlebigkeit.
Gleichzeitig übernimmt der Rahmen keine tragende Funktion nach unten. Die gesamte Befüllung aus Erde und Wasser liegt flächig auf dem gewachsenen Gartenboden auf. Dort wird das Gewicht aufgenommen und auch die Nässe abgeführt.
Die Punktfundamente dienen somit der exakten Positionierung und Ausrichtung des Beetes. Sie halten den Rahmen auf Abstand, tragen jedoch nicht die Last des Hochbeets.
Der Rahmen selbst erfüllt eine andere Aufgabe: Er hält die Form, nimmt den seitlichen Erddruck auf und definiert die Geometrie. Vertikale Lasten und dauerhafte Feuchte bleiben ihm erspart.
Dieses Prinzip folgt einer einfachen Logik:
Die Konstruktion bleibt trocken, stabil und langfristig formstabil. Die Kraft wird in den gartenboden abgeleitet.
…. einfacher als man denkt!
Hochbeete werden in direktem Kontakt zu dem Gartenboden aufgerichtet. Die Wiese wird später verrotten, daher besteht keinerlei sinnvolle Notwendigkeit sie zu entfernen.
Bei der Vorbereitung der Standfläche haben Sie die Wahl zwischen vier Gehwegplatten, Format 30x30cm, oder vier kleinen Punktfundamenten. Wir empfehlen die kleinen Fundamente, da sie sich gänzlich verbergen und wirklich leicht herzustellen sind. Auch können sie sehr leicht entfernt werden, sollten sie irgendwann nicht mehr benötigt werden. Wer sein Beet schön und sicher aufbauen möchte, sollte nach unserem Dafürhalten diese Stunde an Zeit investieren.
Die Herstellung eines kleinen Punktfundament ist eine wirklich einfache Aufgabe. Viele Gartenfreunde scheuen dies Arbeit, zu kompliziert scheint es zu sein. Für das Anlegen eines Punktfundaments benötigen Sie:
Wenn Sie sich für den geeigneten Platz entschieden haben, stecken Sie den unteren Rahmen des Gartenfrosch Hochbeetes zusammen und legen Sie ihn genau an die Stelle, an der später das Hochbeet setzen wollen.
Im ersten Schritt geht es darum, die Beetecken auf den Boden zu übertragen, damit die fundamente an der richtigen Stelle entstehen. Nehmen Sie den Spaten zur Hand und stechen Sie zirka 10cm vom Holzrahmen entfernt an jeder Ecke spatentief in die Erde. Und zwar so, dass sich die beiden Spatenstiche das Eck des späteren Loches bilden. Selbstredend, dass dies an allen vier Ecken zu erfolgen hat.
Danach rücken Sie das Beet zur Seite und stechen nun die innere Eckkontur ebenso durch zwei Spatenstiche an.an. Nun hat die Erde den Verbund durch Wurzeln verloren und Sie können dem Loch den Erdquader entnehmen. Die Lochtiefe Spatentiefe ist ausreichend. Mit dem Punktfundament soll lediglich eine schöne und stabile Basis geschaffen werden, auf der die Rahmenkonstruktion quasi berührungsfrei zum Boden lagert. Die spätere Belastung des Fundaments hält sich arg in Grenzen da nur ein kleiner Teil des Gesamtgewichtes auf dem Fundament lastet. Der mit Abstand überwiegende Anteil des Gewichts besteht aus der Hochbetfüllung, er liegt auf dem gewachsenen Erdboden. Die Fundamente dienen als festes Auflager, damit sich die mitgelieferten Steine nicht verschieben und verdrücken lassen.
So ist einerseits der Erdkörper des Beetes in direktem Kontakt zum Mutterboden, andererseits die Holzkonstruktion des Hochbeetes auf Abstand zum Erdboden gehalten. Besser geht es nicht!
Füllen Sie in jedes Loch den Fertigbeton trocken als Pulver so weit ein, dass der Beton ca. 2-3cm unterhalb des umgebenden Gartenbodens liegt. Mit einer Gießkanne und mäßig Wasser kann nun jedes Fundament ein wenig angefeuchtet werden. Sie können mittels in den Beton stechender Bewegungen mit dem Spaten oder einer Kelle das Wasser in den Beton einarbeiten. Er soll so trocken sein, dass Sie den mitgelieferten Sockelstein darauf legen können, ohne dass er einsinkt. (Keine Bange, die Durchnässung erledigt später die Erdfeuchtigkeit). Wiederholen Sie diese Tätigkeit an jeder der späteren vier Hochbeetecken. Legen Sie nun die mitgelieferten Steine auf den feuchten aber tragenden Beton. Wie oberhalb beschrieben sollte die Betonfläche 2-3 cm unterhalb des umliegenden Niveaus sein.
Stellen Sie nun den Beetrahmen darauf. Richten Sie das Hochbeet so aus, dass die Stellschraube auf dem mitgelieferten Stein steht. Um die genaue Lage des Sockels einzurichten, heben Sie mit einer Hand den Hochbeetrahmen an der Gewindestange hoch und richten Sie mit der anderen Hand den Stein zentral unter der Stellschraube ein.
Wiederholen Sie diese Arbeit an allen vier Hochbeetecken, sodass alle Steine zentral und (gefühlt) waagerecht unter dem Stellbolzen liegen. Den sichtbaren beton decken Sie nun mit Erde ab. Nun liegen die vier Sockelsteine sauber und bündig im Erdboden, getragen von einem kleinen Punktfundament.
Auf diesen Steinen können Sie nun das Hochbeet aufrichten. Für das waagrechte Ausrichten ist eine Wasserwaage von Vorteil. Die Stellbolzen haben einen Stellbereich von 2-8cm und machen Ihnen das Ausrichten besonders leicht.
Im Übrigen lässt sich das Beet auch in befülltem Zustand und nach Jahren noch nachjustieren. Das ist dann interessant, wenn Sie Ihr Hochbeet nachträglich um ein Treibhaus oder Frühbeet ergänzen wollen, aber die Erwägung des Ergänzens beim Aufbauen noch nicht in Betracht gezogen haben.
Sollten Sie weitere Fragen zum Erzeugen der Fundamente haben, fragen Sie einfach nach.
Entscheiden Sie sich für die Gehwegplatten, gehen Sie wie folgt vor:
Stellen Sie den unteren Rahmen des Hochbeetes zusammen. Die eingebaute Diagonale fixiert die Rechtwinkeligkeit. Rücken Sie das Beet auf die gewünschte Position und legen Sie jeweils unter jeden Stellfuß eine Gewehgplatte mit einem Maß von ca. 30x30cm. 30x30cm ist hinreichend groß, sodass die Platte den Druck gleichmäßig auf den Boden verteilt und nicht wegkippen wird.
Die Platten können auf zwei Weisen gelegt werden: Entweder sie kommen so zu liegen, dass die Plattenaußenkanten mehr oder weniger mit dem Hochbeetrahmen abschließen, oder so, dass der Justierbolzen des Hochbeetes zentral in der Mitte der Platte steht. Die Plattenkante überragt dabei den Hochbeetrahmen um ca. 10 cm.
Wenn die Plattenkante nicht über den umliegenden Boden hochstehen soll, kann diese auch entsprechend im Erdboden versenkt, also eingegraben werden.
Hochbeete sollten nicht zu groß sein. Die ideale Breite ergibt sich aus der Armlänge der Gärtnerin oder des Gärtners. Kann das Beet ringsum frei zugänglich stehen, ergibt sich eine Breite von 120cm. Für die Bearbeitung von nur einer Seite (Aufstellung an Hauswand oder Zaun) sehen wir 80cm als gute Breite. Gartenfrosch Hochbeete im Standardmaß verfügen über exakt diese Maße. Die zu wählende Höhe des Hochbeetes hängt von der Körpergröße des Gärtners ab, wobei die typischen Maße aus der Küche zu hoch gegriffen sind. Denn die Pflanzen wachsen einem sozusagen entgegen. Personen bis 160cm fühlen sich an Beeten von 70cm besonders wohl. Jene, deren Körpergröße zwischen 160 und 180cm liegt, empfinden die Hochbeethöhe von 80cm als passend. Personen, die größer als 180cm sind, sollten sich für die Beethöhe 90cm entscheiden. Die Skizze hilft Ihnen, die richtige Höhe für Ihren Körper zu finden, wobei natürlich Ihr eigenes Empfinden maßgeblich ist.
Probieren Sie es bei sich im Wohnzimmer aus! Stapeln Sie beispielsweise Bücher auf den Tisch um zu testen, welche Höhe Ihre „Wohlfühlhöhe“ ist.

Was die Länge des Hochbeetes anbelangt haben wir uns auch intensiv mit den Notwendigkeiten und den Ansprüchen an das Hochbeet auseinander gesetzt. Wir sind der Überzeugung, dass die beste Hochbeetlänge 1,80m beträgt. Dieses Maß resultiert aus mehreren Überlegungen.
Planen Sie aus Gründen der Größe der Anbaufläche deutlich größere Einheiten, wollen wir aus reichlich Erfahrung davon abraten. Zu große Einheiten wirken rasch dominant. Anbaufläche lässt sich auch durch mehrere Hochbeete in Standardgröße erreichen, das ist praktischer, schöner und günstiger.
Zudem kann auf die speziellen Bedürfnisse von Pflanzen besser eingegangen werden. Pflanzen können sehr unterschiedliche Ansprüche an den Boden haben. Dort wo eine Zucchini prima wächst, wird die Erdbeere wenig Ertrag bringen. Folglich ist es zumindest konsequent, nur Pflanzen mit ähnlichen Wünschen und Bedürfnissen an den Standort zusammen zu setzen.
Letztlich spielen bei den Überlegungen bezüglich der Göße eines Hochbeetes viele Faktoren zusammen. Die richtige Größe des Hochbeetes ist somit das Ergebnis von Abwägungen aus Platzangebot im Garten selbst, dem nötigen Platzangebot im Beet und nicht zuletzt auch der visuellen Anmutung. Denn wird ein Beet eine visuelle Zumutung, ist einiges schief gelaufen. Das zu verhindern ist Ziel dieses Beitrages.
]]>Hochbeete eignen sich in mehrfacher Hinsicht für beinahe jeden gärtnerischen Aspekt. Vorrangig scheint jedoch das deutlich einfachere Arbeiten am Hochbeet als im ebenerdigen Gartenbeet. Sonst eher anstrengende Arbeiten werden in angenehmer Steh- oder Sitzhöhe verrichtet. Arbeiten wie Umstechen, stundenlanges Ausjäten von Beikräutern entfallen beinahe gänzlich.
Bei der regelmäßigen Arbeit am Hochbeet kommen nur Handwerkzeuge wie Handschaufel, Handharke, Stecher und wenige andere Hilfen zum Einsatz. Mulchen ist ein Kinderspiel, mühevolles Ernten in rückenbeanspruchender Haltung war gestern! Grünes pflücken – ohne Bücken.
Hochbeete machen den Ernteerfolg unabhängig von der Erdqualität des eigenen Gartens. Denn sie werden vom Freund des erntefrischen Gemüse selbst angelegt und befüllt. Er hat einen direkten Einfluss auf die Qualität der Humus- und Erdmischung. Hochbeete belohnen durch üppigsten Wuchs, reiche Ernten, gesunde und kräftige Pflanzen, weniger Beikräutern, Schnecken und sonstigen Plagegeistern. Sie belohnen durch gärtnerischen Erfolg auf kleinstem Raum
Folgende Punkte im Überblick machen das Hochbeet so praktisch und ertragreich: